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Der Botschafter des Terrorregimes im Iran bekommt
eine staatliche Plattform im Presse- und Besucherzentrum des Presse- und
Informationsamtes der Bundesregierung
Die Green Party of Iran verurteilt die als Dialogpolitik getarnte Propagandaveranstaltung
von Omid Nouripour (Bündnis90/Die Grünen) und der Deutschen Atlantischen
Gesellschaft für das Terrorregime im Iran, mit der sie dem Henker von
iranisch Kurdistan (siehe Laufbahn im Programmflyer) und Botschafter des
Mullah-Regimes in Deutschland Alireza Sheikh Attar eine staatliche Plattform
im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung bereitstellen! Noch
am 11. Februar konnte man glauben, dass das iranische Regime auch in Deutschland
langsam seine Unterstützung verliert. Der iranische Botschafter musste
sich an diesem Tag mit seinen letzten Getreuen – iranischen Regimeanhängern
und deutschen Antisemiten – auf einem Schiff in Hamburg versammeln, um
den Jahrestag der „Islamischen Revolution“ zu feiern. Am selben Tag hielt
der sicherheitspolitische Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN,
Herr Omid Nouripour in Hamburg eine Rede vor Exiliranern, in der er sich
als vehementer Anwalt der Menschenrechte im Iran präsentierte. Doch die
Hoffnung auf ein Ende des deutschen Appeasement hat sich wieder einmal
als Illusion erwiesen. Denn das deutsche Establishment und besonders die
Grüne Partei Deutschlands reißen sich weiterhin darum, mit iranischen
Regimeleuten öffentlich aufzutreten. Die „Deutsche Atlantische Gesellschaft“
führt am Mittwoch, 24. Februar 2010, 16.00 Uhr, im Presse- und Informationsamt
der Bundesregierung eine Kurz-Konferenz zum Thema „Die regionale Stellung
der Islamischen Republik Iran“ durch. Omid Nouripour ist Vorstandsmitglied
dieser Gesellschaft und er pflegt – so seine Antwort zu seiner Teilnahme
an einem „Hintergrundgespräch“ mit Attar und anderen Regimeleuten im Mai
2009 – gute Kontakte zu den Machthabern in Teheran. Sheikh Attar ist verantwortlich
für brutale Menschenrechtsverletzungen an der iranischen Bevölkerung.
Er selbst war als Gouverneur im iranischen Kurdistan und Azarbaijan für
Massaker an den Kurden verantwortlich. Er hat - als Stellvertreter des
iranischen Außenministers verantwortlich für Sicherheit und Europapolitik
- die terroristischen Aktivitäten des Regimes in Berlin und in Deutschland
zu verantworten. Sheikh Attar gilt zudem als enger Gefolgsmann Ahmadinejads,
der die Koordination der westeuropäischen Botschafter des IRI-Regimes
übernimmt. Er ist für die Verwaltung der heimlichen atomaren Shoppingliste
des Regimes in Deutschland und Europa direkt verantwortlich. Durch seine
Botschaft werden momentan konsequent agierende Oppositionelle mittels
der Geheimdienste und der befreundeten Terrororganisationen des Regimes,
z.B. Hamas- und Hizbollah-Mitglieder in Deutschland, massiv eingeschüchtert
und bedroht. Seine fundamentalistischen Aktivitäten gefährden auch die
Sicherheit und die Integrationsbemühungen in Deutschland. Sheikh Attar
hat vor einem Jahr in der iranischen Moschee in Hamburg die Schiitische
Liga der Islamisten in Deutschland organisiert, um die bekannte antisemitische
Politik der Mullahs in Kooperation mit deutschen Rechtsradikalen intensiv
voranzutreiben. Die Hauptleidenden seines Islamismus sind sicherlich die
Frauen und Homo-, Bi- sowie Transsexuellen Menschen bei MigrantInnen und
Migranten in sozio-kulturell islamischen Kreisen. Schon deshalb sollte
die deutsche Regierung dem kriminellen Mullahbotschafter Attar die Akkreditierung
entziehen und ihn sofort in den Iran ausweisen. Die Niederschlagung der
friedlichen Freiheitsbewegung der iranischen Bevölkerung und die Intensivierung
der antisemitischen und atomaren Politik der vergangenen Monate durch
das Teheraner Regimes zeigen, dass die (nicht nur) von Bündnis90/Die Grünen
immer wieder suggerierten Hoffnungen auf die Reformfähigkeit des Systems
der religiös-fundamentalistischen Herrschaft nur ein Trugbild sind und
von den Herrschenden im Iran ständig widerlegt werden. Die Green Party
of Iran sagt der Grünen Partei Deutschland und Herren Omid Nouripour laut
und eindeutig: der Dialog mit dem Regime wird sich wie auch hier angekündigt
immer um „Die regionale Stellung der Islamischen Republik Iran“, die „Sicherheitsinteressen“
des Regimes etc. drehen. Dieser Dialog befördert nicht die Menschenrechte
im Iran, sondern die Ziele des islamischen Regimes, mittels seiner aggressiven
Politik des Fundamentalismus, Antisemitismus, Terrorismus und der Atombombe
zu expandieren. Aber auch wenn Herr Nouripour und andere bei der Veranstaltung
das Wort Menschenrechte in den Mund nehmen sollten, schadet das dem Regime
nicht. Selbst die sogenannte Reformistenfraktion innerhalb des Regimes
redet tagtäglich darüber, dass die Ahmadinejads-Fraktion verbrecherisch
handelt. Welche Neuigkeiten will Herr Nouripour Herrn Sheikh Attar denn
erzählen? Die Dialogpolitik von Nouripour und die Veranstaltungsorganisation
durch die DAG wird Sheikh Attar sicher wieder nutzen, für sein menschenverachtendes
Holocaustleugner-Regime massiv Propaganda zu machen. Die Teilnahme und
Ausrichtung dieser Diskussion ist als ein Akt der Doppelmoral von Omid
Nouripour und der Grünen Partei Deutschland zu bewerten. Sie dient der
Blockade konsequenter Sanktionen und schadet den Menschen im Iran, die
keinen „Dialog“ und wirtschaftliche Beziehung mit, sondern eine Abschaffung
des islamischen Systems zu Gunsten eines demokratischen säkularen Iran
wollen. Die Grüne Partei des Iran bewertet die Beschwichtigungspolitik
von Omid Nouripour als einen Verrat an demokratischen Grundwerten und
Prinzipien, welche seit mehr als 30 Jahren durch das Mullah-Regime massiv
verletzt werden. Die Exil-IranerInnen und ihre Unterstützer in Deutschland
sollten der Grünen Partei von Omid Nouripour, Joschka Fischer, Jürgen
Trittin, Claudia Roth und Renate Künast in ihrer Mullah-systemerhaltenden
Iranpolitik nicht vertrauen, sondern sich davon distanzieren und eine
völlige Abkehr von dieser unmoralischen Politik verlangen.
Dr. Kazem Moussavi
Sprecher der Green Party of Iran in Deutschland
Berlin, den 22.02.2010
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